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Entschädigung der Studierenden für S-Bahn-Chaos nötig [2. Update]

Wenige übervolle S-Bahn-Züge, Gedränge auch in U-Bahnen, Bussen und Straßenbahnen, Fahrradmitnahme auf vielen Strecken fast unmöglich, der von uns TU-Studierenden viel genutzte S-Bahnhof Tiergarten ist bereits zum zweiten Mal wochenlang geschlossen. So sieht seit Juli die Realität im Berliner Nahverkehr aus – und das, obwohl wir für etwas anderes bezahlt haben!
Über Entschädigungen wird nur für Abo-Kunden diskutiert, obwohl die Studierenden der Berliner Universitäten auch langjährige “Abonnenten” sind!

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Foto: kaffeeeinstein

Wir möchten euch dazu aufrufen, euch bei der S-Bahn, beim Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg und bei der Sentatsverwaltung für Verkehr zu melden und eure Forderung nach Entschädigung zu artikulieren. Per Telefon oder per E-Mail: kundenbetreuung@s-bahn-berlin.deinfo@vbbonline.deoeffentlichkeitsarbeit@senstadt.berlin.de

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Update:
In den Medien wird mittlerweile berichtet, dass auch über eine Entschädigung der Studierenden nachgedacht werden soll. Laut AStA TU Berlin ist dies der Stand von vor 14 Tagen. Feste Zusagen gibt es aber weiter nicht.

Lest dazu über den Offenen Brief der Berliner und Potsdamer Studierendenschaften an den VBB (Pressemitteilung des TUB-AStA).

2. Update:
Heute, am 01.10.2009, wurde angekündigt, auch den Studenten zu entschädigen. Laut Tagesspiegel, ist von 1/6 des Preises (26,42 Euro) die Rede.

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Außerdem ruft die “Aktion Dieser Wagen fährt umsonst!” zu einer “Protest-Ringfahrt” am morgigen Donnerstag auf. Aus dem Aufruf:

Seit nun schon geraumer Zeit müssen auch wir als große NutzerInnen-Gruppe der Berliner S-Bahn mit den enormen Einschränkungen, die das S-Bahn-Chaos mit sich bringt, umgehen.
Ausfallende Züge, verlängerte Fahrzeiten, mangelnde Informationen auf den Bahnsteigen, fehlende Entschädigung … und kein Ende in Sicht!

Eine Anfrage auf Entschädigung im Namen der Studierenden an den Personenverkehrsvorstand der Deutschen Bahn AG wurde bisher ignoriert. Dies ist für uns als langjährige Abo-KundInnen nicht länger hinnehmbar. Gerade wir als NutzerInnen-Gruppe mit dem geringsten Einkommen sind auf ein funktionierendes öffentliches Personennahverkehrssystem mit U- und S-Bahn angewiesen.

Donnerstag, 24. September 2009
18.00 Uhr
S-Bahnhof Bundesplatz
Treffpunkt auf dem Bahnsteig der Ringbahn
Abfahrt: erste S-Bahn nach 18 Uhr…wenn eine kommt.

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