Projekte
Mit diesen zwei autonomen (d.h. selbst organisierten) Projekten möchten wir auf Themen aufmerksam machen, von denen wir denken, dass sie im Uni-Alltag zu kurz kommen, von denen wir aber denken, dass es unbedingt notwendig ist, darüber zu debattieren und aktiv zu werden. Es ist uns sozusagen ein großes Bedürfnis, diese Themen ins Bewusstsein zu rücken. Natürlich geht es auch darum, alternative Formen und Methoden des Lernens und Handelns zu praktizieren – jenseits von überfüllten Vorlesungen, Klausurenzwang und Anwesenheitslisten.
Das bedeutet auch, dass es in den Projekten nicht darum geht, “einen Schein zu machen”, sondern viel mehr darum geht aktiv und engagiert mit Motivation und Spaß über ein Thema zu diskutieren und daran zu arbeiten.
Wintersemester 2010/11
> Die Entwicklung des Projektstudiums
Abb.: F. W. Krahe 1973: 7 Krahe, F. W. / Bayerisches Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung(Hg.) (1973): Die Kapazität in der Fachrichtung Architektur an den Universitäten der BRD und Westberlins
In der Vergangenheit gab es immer wieder kleinere Evolutionen und größere Revolutionen in der Architekturausbildung. Vor allem sei dabei auf die intensiven Auseinandersetzungen um gesellschaftsnähere Studieninhalte und eine Reform-Studienordnung Ende der 60er/Anfang der 70er Jahre verwiesen, auf denen letztendlich das heutige Projektstudium begründet ist.
Wir möchten versuchen, die Entwicklung des Architektur-Studiums an der TU Berlin nachzuzeichnen. Quellen recherchieren, Akten wälzen, Archive durchforsten, Gespräche führen.
> Entwürfe menschlichen Zusammenlebens
Foto: mrhands-, flickr.com/photos/mrhands-/
Neben dem allseits bekannten Mietsverhältnis im Mehrfamilienhaus möchten wir verschiedene Formen menschlichen Zusammenwohnens ausgehend von sozialen und ökonomischen Modellen untersuchen, nebeneinander stellen und diskutieren. Dabei sollen stets die sozialen, räumlichen und städtischen Auswirkungen reflektiert werden.
Nächstes Treffen: Dienstag, 02.11.2010, 16 Uhr, Zwille (Z-Gebäude, TU Berlin)
Archiv 2009
Kritische Universität Architektur, Studium und Politik
Welche unterschiedlichen Methoden und Mittel der politischen Mitbestimmung im Architekturstudium gibt es? Wie hat sich das politische Verständnis und Engagement der Architekturstudenten an der TU Berlin in den letzten Jahrzehnten verändert?
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Über gesellschaftliche Relevanz der Architektur.
Was sind die Positionen der Lehrenden am Institut für Architektur? Für wen und wofür baut ein Architekt, und was sind seine Möglichkeiten, auf Fragestellungen jenseits von Ästhetik und Konstruktion Einfluss zu nehmen?
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Uns interessiert auch eure Meinung zu autonomen Projekten generell und spezifisch zu den aktuellen Themen. Über Feedback als Kommentar oder per E-Mail freuen wir uns immer sehr.
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